Jürgen Quint

Ich bin 62 Jahre alt, verheiratet und wohne seit 20 Jahren in Alling.

Ich bin ausgebildeter staatlich geprüfter Agrartechniker, habe auf 5 landwirtschaftlichen Betrieben gearbeitet, davon 2 konventionelle und 3 biologischen Betrieben. Ich habe 6 Jahre beim Bauernverband als Berater gearbeitet und bin seitdem als selbstständiger Außendienst im Industriebereich tätig.

Vor 30 Jahren habe ich einen Vortrag der Münchner Rückversicherung, die bei diesem Thema sehr stark betroffen sind, über den Klimawandel gehört und erst einmal das Thema abgehakt.

Heute sieht man die ersten Folgen des Klimawandels: Trockenheit im Sommer, fast schneelose, nasse Winter, Starkregen. Verschiedene Wetterextreme treten auf weil der üblich vorherrschende Westwind nachlässt und die Tief- bzw. Hochdruckgebiete aus dem Norden oder Süden kommen.

Nach den Berechnungen können noch ca. 800 Mrd. Tonnen CO2 ausgestoßen werden, bis das Eis in der Arktis verschwunden ist. Momentan werden weltweit ca. 40 Mrd. Tonnen CO2 ausgestoßen. Wenn dieses Niveau beibehalten wird, ist diese Menge in 20 Jahren also 2040 erreicht.

Bisher hat sich der CO2-Gehalt der Luft von 280 ppm auf 420 ppm, also um ca. 50 % erhöht.

Nach jüngsten Messungen stieg die globale Temperatur in den letzten 5 Jahren um 0,3 Grad Celsius. In der Arktis haben sich die winterlichen Temperaturen bereits um ca. 6 Grad Celsius erhöht. In Europa hat sich die Temperatur um ca. 1 Grad Celsius erhöht. Die Gletscher in den Alpen werden bis ca. im Jahr 2100 verschwunden sein.

Die Temperaturerhöhung auf Grund des Klimawandels wird auch für unsere Landschaft, Landwirtschaft und Natur Folgen haben, die wir noch nicht überblicken können.

Deshalb besteht die Notwendigkeit, auch auf kommunaler Ebene etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen, sei es

  • Nutzung alternativer Energiequellen
  • Vergrößerung von naturnahen Flächen
  • Förderung von Artenschutz

Und dafür will ich mich engagiert einsetzen.

Gerade auf kommunaler Ebene ist es wichtig, anstehende Instandhaltungen in der Infrastruktur (Straßen, Schule, Kitas, Kigas, Wasserversorgung etc.) laufend durchzuführen. Bei Versäumnis entstehen oft um ein Vielfaches höhere Kosten.

Kontakt: juergen@gruene-alling.de

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